RAI: Was sind die Vorteile? Teil 1
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RAI: Was sind die Vorteile? Teil 1

Bei trigalight leben wir Innovation – nicht nur als Schlagwort, sondern als tägliche Praxis. Wir verschieben kontinuierlich die Grenzen dessen, was in Sachen Präzision und Nachhaltigkeit möglich ist. Seit Januar 2025 begeistert unser RAI (Rapid Assembly Insert) Kunden weltweit mit seinem neuartigen Ansatz zur Montage von trigalight-Leuchtkörpern in Nachtvisieren.

In diesem ersten Teil unserer zweiteiligen Informationskampagne beleuchten wir die besonderen Herausforderungen, denen trigalight standhalten muss, und stellen Ihnen die bisherigen Montagemethoden zum Schutz dieser einzigartigen selbstleuchtenden Gaslichtquellen vor. Diese Grundlagen helfen Ihnen, im zweiten Teil die bahnbrechenden Vorteile des RAI besser zu verstehen und die Effizienzgewinne bei Montage und Entsorgung richtig einzuschätzen.

Höchste Ansprüche an trigalight

Was macht trigalight so besonders? Im Kern handelt es sich um einen versiegelten Glaskörper, dessen Innenseite mit einem speziellen lumineszierenden Pulver beschichtet und mit Tritiumgas gefüllt ist. Das extrem widerstandsfähige Glas braucht zusätzlichen Schutz – sei es durch den Einbau in Inserts oder durch eine spezielle Klebstoffeinbettung. Beides sorgt nicht nur für Schutz, sondern auch für die millimetergenaue Ausrichtung.

Der Einsatz auf Waffen stellt besondere Anforderungen an die Befestigung. Sie muss Stössen und extremen Beschleunigungen standhalten. Stellen Sie sich vor: Bei jedem Schuss wirkt auf das Leuchtelement und den Insert das bis zu 1000-fache der Erdbeschleunigung – eine enorme Belastung, der nur hochwertigste Materialien und Verarbeitungen gewachsen sind.

Insert der neusten Generation

Unser RAI verkörpert die nächste Evolutionsstufe der Insert-Technologie. Es besteht aus einem speziell entwickelten Hochleistungspolymer, das als Schutzhülle für das trigalight dient. Sowohl der Körper als auch die Linse sind aus transparentem Kunststoff gefertigt, um maximale Lichtdurchlässigkeit zu gewährleisten.

Die kompakte Variante ohne Tagsichtring misst gerade einmal Ø2,0 × 7,25 mm – winzig, aber vollgepackt mit durchdachten technischen Funktionen für den präzisen Einsatz auf der Kimme. Für Schützen, die auch bei Tageslicht von verbessertem Kontrast profitieren möchten, bieten wir eine Version mit Tagsichtring aus Kunststoff (Ø2,5 × 7,25 mm) an.

Das Besondere: Sowohl das trigalight im RAI als auch das RAI selbst im Visier werden durch einen cleveren Snap-fit-Mechanismus gehalten – ein Beispiel für Mikropräzision, die den aktuellen Stand der Technik widerspiegelt!

Der Montageprozess: RAI vs. traditionelle Inserts

Über Jahre hinweg haben sich die klassischen Insert-Lösungen von mb-microtec bewährt. Beispielsweise das tactical Insert mit Aluminiumhülse oder das NGI mit farbiger Kunststoffhülse. Diese bewährten Produkte mit transparentem Saphir müssen allerdings ins Visier eingeklebt werden. Hier setzt unser RAI an: Es macht den Klebeprozess überflüssig und senkt dadurch die Montagekosten um bis zu 40%!

Traditionelle Inserts:

  • Vorbereitung: Visier und Insert müssen gereinigt und für die Klebung vorbereitet werden.
  • Auftragen des Klebstoffs: Ein Bindemittel oder Klebstoff wird auf das Insert oder Visier aufgetragen.
  • Aushärtungszeit: Der Klebstoff benötigt Zeit zum Aushärten, was den Montageprozess verzögert.
  • Permanente Installation: Einmal verklebt, ist das Insert schwer zu entfernen, ohne das Visier zu beschädigen.

RAI-Inserts:

  • Vorbereitung: Richten Sie das RAI einfach am Visier aus.
  • Mechanische Montage: Drücken Sie das RAI mit dem patentierten Haken-Design an seinen Platz – kein Klebstoff erforderlich.
  • Sofortige Einsatzbereitschaft: Das RAI ist sofort nach der Installation einsatzbereit.
  • Einfacher Austausch: Bei Bedarf kann das RAI mit einem Spezialwerkzeug entfernt und ohne Beschädigung ausgetauscht werden.

Nachhaltigkeit in der Praxis durch Recycling

Das RAI überzeugt nicht nur durch seine innovative Montage und Funktionalität, sondern verkörpert auch unser Engagement für echte Nachhaltigkeit. Jede Komponente eines Visiers mit RAI-Technologie besitzt einen Restwert, der sinnvoll genutzt werden kann:

  • Metallvisier: Nach der Nutzungsphase wird das Visier entweder wiederverwendet oder dem Metallrecycling zugeführt.
  • Kunststoffgehäuse: Das hochwertige Polymer gehört zur Familie der Thermoplaste und kann problemlos eingeschmolzen und für neue Produkte verwendet werden.
  • Glas: In unserer speziell entwickelten Recyclinganlage wird das trigalight zu einem Glas-Lumineszenz-Pulver verarbeitet – so reduzieren wir das Volumen des Sondermülls auf ein absolutes Minimum.
  • Tritium: Beim Recyclingprozess gewinnen wir das wertvolle Tritiumgas sicher zurück und bereiten es für den Einsatz in neuen Produkten auf.